22.06.2017 Thomas Rossmann, Direktor der Berliner Sparkasse und Leiter der BusinessLine, übergibt Spendenscheck in Höhe von 4.900 € für die Neuausstattung unseres Fitness- und Entspannungsraumes.

Zugewendet

Spendenscheck
Direktor Thomas Rossmann von der Berliner Sparkasse (2. v. l.) hat den Spendenscheck mitgebracht und übergibt ihn an unseren Vorstandsvorsitzenden Uwe Schriever (rechts im Bild.) sowie an Vertreter des Erweiterten Vorstandes, Sebastian Link (links im Bild) und Holger Hache (3. v. l.).
tl_files/synanon/aktuelles/News/22-06-2017/IMG_5184_496.jpgHerr Rossmann freut sich mit uns über diese Zuwendung. Zuvor hat er sich einen umfassenden Eindruck von unserem Domizil verschafft.

„PS Sparen und Gewinnen“ - die Lotterie der Berliner Sparkasse unterstützt seit vielen Jahren schon gemeinnützige Projekte. In diesem Jahr dürfen wir uns zu den Auserwählten zählen. An dieser Stelle danken wir allen, die uns dabei unterstützt haben: Berliner Sparkasse, Herrn Thomas Rossmann; Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Frau Landesdrogenbeauftragte Christine Köhler-Azara sowie Frau Martina Saddey; Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, LV Berlin, Frau Heike Drees.

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Mehr Infos zum PS Sparen hier.

 

tl_files/synanon/aktuelles/News/22-06-2017/IMG_4991_496.jpgTäglich trainieren 10 bis 15 Synanon-Bewohner Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit in diesem Sport- und Fitnessraum.

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tl_files/synanon/aktuelles/News/22-06-2017/IMG_5019_496.jpgSchwingstäbe und Balance-Bälle gehören nun auch zum Angebot. Auch wenn man es diesen Sportgeräten nicht gleich ansieht, ist der sportliche Effekt enorm, so die einhellige Meinung der Nutzer.

Mit der Erweiterung unseres sportlichen Angebotes durch moderne Geräte wie einem Herkules, einer Beinpresse, Jumping Trampolinen, Laufbändern, Schwingstäben und Balance Bällen ist das Interesse unserer Bewohner weiter angestiegen. Die Sporteinheiten finden nach Plan und unter Anleitung statt. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Mitglieder unserer Suchtselbsthilfegemeinschaft bei ihren sportlichen Aktivitäten auch die bewusste und gesunde Ernährung einbeziehen.

tl_files/synanon/aktuelles/News/22-06-2017/IMG_4969_496.jpgFußball – hier ein Schnappschuss vom Training auf unserem Gelände - ist eine beliebte Freizeitaktivität unserer Bewohner, die jederzeit stattfinden kann und den Gemeinschaftssinn stärkt. Zweimal wöchtentlich findet das Training auch auf dem Fußballplatz einer Schule in der Nachbarschaft und am Wochenende auf Turnieren der Drogenliga statt.


Projektbeschreibung (Auszug)


Hintergrund

Nach der Idee Synanons trägt jeder suchtmittelabhängige Mensch die Fähigkeit in sich, wieder ein drogenfreies Leben zu führen, wenn ihm der geeignete Rahmen dafür geboten wird.

Zu unserem heutigen Modell der Lebensschule auf Zeit, das für jeden Bewohner mit dem bewussten Erleben des körperlichen Drogenentzugs und der Eingewöhnung in die Gemeinschaft beginnt, gehört neben der täglichen Beschäftigung und dem sinnvollen Gestalten der Freizeit die Übernahme von Verantwortung für sich selbst. Der achtsame Umgang mit der eigenen Gesundheit ist ein erster wichtiger Schritt für jeden neuen Bewohner. Er erhält hierfür jede Unterstützung der Gemeinschaft.

Projekt Sport- und Fitnessraum

Sport ist die beliebteste Freizeitbeschäftigung unserer Bewohner und kann täglich betrieben werden. Großen Wert legen wir darauf, dass die sportlichen Aktivitäten gemeinsam stattfinden. Besonders gefragt bei unseren Bewohnern ist neben Fußball, Joggen, Schwimmen, und therapeutischem Reiten unser Sport- und Fitnessraum, den wir vor vielen Jahren schon mit verschiedenen Geräten ausgestattet haben wie einem Herkules-Gerät und zwei Ergometern. Aufgrund der täglichen Nutzung und des zunehmend stärker nachgefragten Angebotes durch unsere zumeist sehr jungen Bewohner (2/3 sind jünger als 30 Jahre) ist eine Erneuerung und Ergänzung dieses Sport- und Fitnessraumes dringend erforderlich.

Sport- und Physiotherapeuten begleiten das Training in diesem Fitnessraum. Sie achten darauf, dass die sportlichen Übungen unserer Bewohner mit der entsprechenden Sorgfalt ausgeübt werden, um zum einen Verletzungen zu vermeiden und zum anderen die einzelnen Muskelgruppen gezielt zu trainieren. Von den Physiotherapeuten haben wir auch die Empfehlung der beantragten Sportgeräte und Hilfsmittel erhalten. Mit dieser zusätzlichen Ausstattung von Ergometern, Crosstrainern, Beinpressen, Trampolinen und Hilfsmitteln ist es möglich, diverse gezielte Übungen unter fachlicher Anleitung auszuführen. Ausgleichende Entspannungsübungen ergänzen das Programm.

Nutzung

Täglich trainieren 10 bis 15 Synanon-Bewohner Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit in diesem Sport- und Fitnessraum. Die Nachfrage steigt. Geplant ist, für jeden interessierten Bewohner ein speziell zugeschnittenes sportliches Programm aufzustellen, das seine Rehabilitation fördert.

Effekt

Die Zufriedenheit der Bewohner, die sich bei uns regelmäßig sportlich betätigen, ist festzustellen und soll durch ein breiteres Angebot und fachliche Anleitung weiteren Bewohnern näher gebracht werden. Bei manchen psychischen Krankheiten, zu denen die Suchtmittelabhängigkeit zählt, ist Sport ähnlich wirksam wie eine Psychotherapie oder Medikamente. Sport hält gesund, nicht nur körperlich. Sport macht glücklich. Eine Alternative ist es in jedem Fall.

Wir danken allen, die unser Projekt „Sport- und Fitnessraum“ unterstützen!

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