Steinhagen 2011

Mein Urlaub in Steinhagen

Marco und Ingo am Hafen von Sassnitz

Ich konnte es kaum glauben, als ich in unserem Bus saß, um in unser Ferienhaus in Steinhagen zu fahren und dort 2 Wochen Urlaub zu verbringen. Ich hatte wahrscheinlich seit 5 Jahren keinen Urlaub mehr gemacht. Das lag wohl vor allem daran, dass ich meine Zeit vor SYNANON in einer Art Dauerurlaub verbracht habe.

In den ersten Tagen die ich in Steinhagen an der Ostsee verbrachte, musste ich mich erst wieder daran gewöhnen, auch mal bis um 8 Uhr ausschlafen zu können um mich dann mit 7 statt mit 100 anderen Mitbewohnern zum Frühstück zu treffen. Nachdem wir gemütlich gefrühstückt hatten, wurde die Tagesplanung besprochen. Wenn niemand eine größere Aktivität vorschlug, entschied ich mich meistens für eine Fahrradtour in das nur 10 km entfernte Stralsund. Mindestens einer wollte immer mit und wenn doch einmal alle mit in die „große“ Stadt wollten fuhren wir eben mit unserem Bus. In der Hansestadt Stralsund gab es für mich jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Der Hafen mit dem Segelschulschiff Gorch Fock, die drei riesigen Kirchtürme und das Rathaus sind nur ein paar Sehenswürdigkeiten, die mir bei unseren Spaziergängen in der Hansestadt aufgefallen sind. Nach diesen Streifzügen durch die alte Hansestadt, genehmigte ich mir einen Kaffee, auch wenn es schwierig war, einen Sitzplatz in den Cafés zu ergattern, denn andere Touristen bevölkerten bereits die Altstadt.

Am meisten beeindruckt hat mich aber das U-Boot im Hafen von Sassnitz. Die Hafenstadt war das erste Ziel auf unserem Tagesausflug auf die Insel Rügen. Als Technik-Fanatiker war ich fasziniert von den vielen Schaltern und Hebeln und fühlte mich bei unsrer Besichtigung wieder wie ein kleiner Junge. Ansonsten hatte sich in Sassnitz viel verändert seit ich das letzte Mal mit meinen Eltern hier im Urlaub gewesen war. Ich konnte mich gar nicht mehr daran erinnern, dass es hier so eine wunderschöne Altstadt gibt. Von den Ausflügen zurückgekehrt half ich Vitali dabei den Grill anzuheizen, denn so ein Tagesausflug macht hungrig. Den restlichen Abend verbrachten wir bei einem Spaziergang oder vor dem Fernseher. Obwohl ich froh war endlich mal wieder etwas fern zu sehen, war ich doch so erschöpft, dass ich nach dem Krimi zufrieden ins Bett fiel.

Um das Ende unserer Reise an die Ostsee gebührend zu begehen ließen wir uns in einem Gasthaus im nahe bei Steinhagen gelegenen Negast köstlich bewirten. Jeder ließ den Urlaub nochmal Revue passieren. Wir sprachen über das Wetter, das nicht immer so schön war wie wir es gern gehabt hätten und ich hatte das Gefühl, dass sich trotz des tollen Urlaubs alle auf „zu Hause“ freuten.

Thomas K. 04.10.2011

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