Kuratorium

Kuratorium Stiftung Synanon
Unser Kuratorium (v. l. n. r.): Frau Hannelore Junge, Herr Eberhard Diepgen, Frau Ursula Birghan, Herr Peter Rohrer, Frau Prof. Barbara John, Herr Nikolaus Ley (verst. 16.04.2015), Foto v. 29.01.2011

Kuratoriumsvorsitzender

Kuratoriumsvorsitzender Peter Rohrer

Herr Peter Rohrer wurde am 21. Januar 1945 in Ebersbach/Sachsen geboren. Kriegsbedingt ver- schlug es ihn mit seinen Eltern nach Berlin, wo er im Stadtbezirk Kreuzberg aufwuchs.

Herr Rohrer ist verheiratet.

Nach dem Abschluss der Mittleren Reife im Jahre 1961 begann er eine Lehre zum Bankkaufmann bei der Commerzbank Berlin. Im Oktober 1994 trat er der Geschäftsleitung der Commerzbank für den Bereich Berlin-Brandenburg bei, der er bis Ende 1999 angehörte. Am 1.1.2000 gründete Herr Rohrer die PRC Peter Rohrer Consulting GmbH.

Die Verbindung zu Synanon besteht schon seit Mitte der 70er Jahre. Damals betreute Herr Rohrer als Filialleiter der Commerzbank die Finanzierung des ersten eigenen Synanon-Hauses in der Bernburger Straße 24/25. Auch danach riss der Kontakt nie ab.

„Ich habe die Entwicklung von Synanon seit dem ersten Kontakt in den 70er Jahren aus Bankensicht begleitet. Die Art der Suchthilfe, die Eigeninitiative von Synanon hat mich von Anfang an beeindruckt“, so Herr Rohrer heute.

Am 25.10.2000 trat Herr Rohrer unserem Kuratorium bei, dem er seit dem 14.7.2004 vorsteht.


Stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende

Stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende  Frau Ursula Birghan

Frau Ursula Birghan wurde am 15. Oktober 1942 in Dresden geboren. 1955 flüchtete sie mit ihrer Mutter nach Berlin, wo sie im Bezirk Reinickendorf ansässig wurden.

Nach ihrem Abitur schloss Frau Birghan eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin ab. 1963 heiratete sie, aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor.

Bereits 1961 trat Frau Birghan der Berliner CDU bei. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1983 engagierte sie sich verstärkt in ihrem Bezirk Reinickendorf. Von 1985 bis 1990 war sie stellvertretende Vorsteherin des Reinickendorfer Bezirksparlamentes.

1990 wurde Frau Birghan ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Während der folgenden 11 Jahre gehörte sie dem Präsidium des Parlamentes an. „Mich fasziniert die Erfolgsquote von Synanon“, sagt Frau Birghan. „Diese Einrichtung ist für Berlin ganz wichtig“.

Am 31.10.2000 trat Frau Birghan unserem Kuratorium bei, seit dem 14.7.2004 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Gremiums.


Kuratoriumsmitglieder

Kuratoriumsmitglied Eberhard Diepgen

Herr Eberhard Diepgen wurde am 13. November 1941 im Berliner Bezirk Wedding geboren. Nachdem er 1960 das Abitur abgelegt hatte, nahm Herr Diepgen an der Freien Universität Berlin ein Studium der Rechtswissenschaft auf. 1972 erhielt er seine Zulassung als Rechtsanwalt.

Herr Diepgen ist verheiratet und hat zwei Kinder.

In der Berliner CDU beschäftigte sich Herr Diepgen zunächst vor allem mit bildungspolitischen Fragen. 1971 wurde er Mitglied des Landesvorstandes, Mitglied der Programmkommission und Geschäftsführender Landesvorsitzender.

Im selben Jahr zog er ins Abgeordnetenhaus ein und im Dezember 1980 übernahm er den Vorsitz der CDU-Fraktion. Im Dezember 1983 wurde er zum Landesvorsitzenden seiner Partei gewählt.

Herr Diepgen war vom 9.2.1984 bis 16.3.1989 und vom 24.1.1991 bis 16.6.2001 Regierender Bürgermeister von Berlin.

„Als Regierender Bürgermeister von Berlin hatte ich schon frühzeitig Kontakt zu Synanon. Mich überzeugt, wie hier mit den Süchtigen umgegangen und wie ihnen auf dem Weg aus der Sucht geholfen wird“, so Herr Diepgen heute.

Herr Diepgen trat am 3.12.2003 unserem Kuratorium bei.


Kuratoriumsmitglied Eberhard Diepgen

Herr Rolf Hüllinghorst, geb. 1944, verheiratet, ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel und war zunächst Abteilungsleiter bei ThyssenSchulte AG. Seine Tätigkeit im sozialen Bereich begann mit dem abgeschlossenen Studium zum Sozialpädagogen (grad.). Er war Praxisanleiter für Selbsthilfegruppen Suchtkranker, ist Mitglied der Guttempler in Deutschland, war stellv. Geschäftsführer der Kreisgruppe Bielefeld des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und zuständig dort für die Betreuung von Mitgliedsorganisationen.

Nicht nur in Fachkreisen ist Rolf Hüllinghorst bekannt als Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), der er von 1980 bis 2007 war. Er war u. a. verantwortlich für das „Jahrbuch Sucht“, dessen Veröffentlichung am Anfang eines jeden Jahres mit großer Spannung und unter regem Medieninteresse erwartet wird. Rolf Hüllinghorst war Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge sowie im Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung.

„Was mich an der Arbeit von Synanon so fasziniert ist die sofortige, konsequente und nachhaltige Hilfe. Und die Unabhängigkeit von staatlichen Zuwendungsgebern. Das schafft die Freiheit und den freiheitlichen Geist, der durch die Einrichtungen weht und weitere Entwicklung möglich macht“, begründet Rolf Hüllinghorst sein ehrenamtliches Engagement.

Am 27. Oktober 2011 trat Rolf Hüllinghorst unserem Kuratorium bei.


Kuratoriumsmitglied Prof. Barbara John

Frau Prof. Barbara John

Die ehemalige langjährige Ausländerbeauftragte von Berlin und heutige Vorsitzende des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Berlin, Prof. Barbara John, trat am 20.06.2007 dem Kuratorium unserer Stiftung bei.

Prof. Barabara John, geb. 1938 in Berlin, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, ist für ihr überaus hohes soziales Engagement seit Jahrzehnten weit über die Grenzen Berlins bekannt. Sie ist ehrenamtliches Mitglied in zahlreichen Vereinen, Stiftungen und Verbänden. Zuletzt wurde sie im April dieses Jahres für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Integration ausländischer Mitbürger und ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit der Louise-Schröder-Medaille geehrt, die als höchste frauenpolitische Auszeichnung Berlins gilt.

Als Gastrednerin der 35-Jahr-Feier Synanons im September letzten Jahres gab sie unserer Veranstaltung das Motto mit den Worten: "Lassen Sie uns teilhaben am Rausch der Nüchternheit!" Anerkennend sagte sie weiter: "Synanon gibt viel. Dieses ausgewogene Verhältnis ist bemerkenswert. Synanon bietet Berufe, soziale Beziehungen, Berufsabschlüsse und Beschäftigung. Das ist etwas, was ein neues und auch sinnvolles Leben ermöglicht."


Kuratoriumsmitglied Hannelore Junge

Frau Hannelore Junge wurde am 29. September 1945 in Bremen geboren. Frau Junge ist seit 1967 verheiratet und hat zwei Töchter. Die Ausbildung zur Steuerfachgehilfin sowie die ersten praktischen Berufsjahre absolvierte sie noch in Bremen.

1972 zog die Familie, bedingt durch die berufliche Veränderung des Ehemannes, von der Hansestadt nach Berlin-Frohnau.

Ab 1977 war Frau Junge dann für ein mittelständisches Unternehmen tätig, in dem sie später Prokura erhielt und von 1995 bis 2000 Geschäftsführerin war. In dieser Funktion lernte sie auch Synanon kennen.

„Ich war von der Sache von Anfang an überzeugt. Synanon zeigt, dass Sucht eine Krankheit ist, die bekämpft werden kann. Die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten der Bewohner bei Synanon im persönlichen und beruflichen Bereich sind schon einzigartig“, so Frau Junge heute.

Vom 8.10.2002 bis 14.7.2004 war Frau Junge im Vorstand der Stiftung tätig, am 14.7.2004 wechselte sie in das Kuratorium.